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In seinem neuen Buch „Mein Kind ist hochsensibel – was tun?“ zeigt Rolf Sellin, wie Eltern, Erzieher und Lehrer gut mit hochsensiblen Kindern umgehen können. Er beschreibt die Besonderheiten und die spezielle Situation hochsensibler Kinder, um ein grundsätzliches Verständnis ihrer Wesensart zu wecken. Sein Ansatz ist es, eine Lösung für das alte Dilemma zu finden: einerseits Abhärten für die Welt und andererseits vergebliche Versuche, das Kind vor der Welt bewahren zu wollen. Die Lösung liegt darin, die Hochsensibilität als eigentliche Stärke des Kindes zu erkennen. Es gilt, die damit verbundenen Fähigkeiten zu erhalten und sie bewusst und konstruktiv zur Entfaltung einzusetzen. Denn ebenso wie für Erwachsene gilt für Kinder: Hochsensibilität wird erst dann zum Problem des Kindes, wenn seine Wesensart nicht angenommen wird und es versucht, nicht so zu sein, wie es ist oder seine sensible Wahrnehmung unterdrückt. Dann wird die Hochsensibilität zum Störfaktor im Leben. Dabei verstärken hochsensible Erwachsene, Eltern und Erzieher oftmals die Situation, wenn sie selbst versuchen, nicht hochsensibel zu sein. Vor allem dann, wenn sie etwas anderes leben als sie predigen und dadurch Doppelbotschaften geben. Oder wenn sie ständig zwischen der Abhärtung und dem Überbehüten hin- und herschwanken und nicht in der Lage sind, klare Grenzen zu setzen. Sellins Buch ist deshalb auch ein Buch über hochsensible Erwachsene, die ihre eigene Kindheit besser verstehen und verarbeiten wollen, damit sie ihre Sensibilität konstruktiv vorleben können und eigene Vertracktheiten nicht an die nächste Generation weitergeben.